Friedrich-Ebert-Stiftung Türkei

 

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Aktuelle Publikationen

Türkei Nachrichten Nr. 37 (April 2016)

Türkei Nachrichten Nr. 36 (Januar 2016)

Türkei Nachrichten Nr. 35 (Oktober 2015)

Türkei Nachrichten Nr. 34 (Juli 2015) 

Türkei Nachrichten Nr. 33 (April 2015)

Lesebuch II (Wirtschaft und Sozialdemokratie/ Ekonomi ve Sosyal Demokrasiauf türkisch erschienen

Medien-Barometer Türkei (November 2014) (auf türkisch und englisch)

Demokratik Bir Yerel Yönetim Mümkün mü (Oktober 2014)

ITUC: İşçilerin Gücünü İnşaa Etmek (Oktober 2014)

 

 

 

 

 


Publikationsreihen

Türkei Nachrichten

Internationale Politikanalyse

Dünyadan (Türkisch)

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Dialogue on Globalization


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Übersicht aller Länder, Themen und Publikationen


 

 

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 Aktuelles  

Regional Network for Historical Dialogue and Dealing with the Past

 Vom 13 bis 19. Juni 2016 fand an der Boğaziçi-Universität in Istanbul das internationale Trainingsprogramm “Network for Historical Dialogue and Dealing with the Past” statt, das vom Hafıza Merkezi in Zusammenarbeit mit weiteren Partnern (wie unter anderem der Friedrich-Ebert-Stiftung) organisiert wurde. Das einwöchige Programm beschäftigte sich mit den Themen "Transitional Justice" und Vergangenheitsbewältigung sowohl in der Theorie als auch in der Praxis mit Länderbeispielen aus Serbien, Kolumbien, Argentinien, Türkei, Israel und den Palästinensergebieten. Sowohl Referent_innen und als auch Teilnehmer_innen sind auf der ganzen Welt in Initiativen zur Vergangenheitsbewältigung organisiert und hatten während des Trainings die Gelegenheit, sich über ihre Erfahrungen auszutauschen. Die Teilnehmer_innen bildeten außerdem in einem Workshop eine Simulation einer Wahrheitskommission in einem imaginären Land nach, die bereits in der Wirklichkeit in einigen Ländern wie Südafrika, Kenia und Argentinien zum Einsatz kam und einen wichtigen Beitrag zur Vergangenheitsbewältigung und Beilegung von Konflikten leisten kann. 

Mehr Informationen über das Hafiza Merkezi finden Sie auf der Webseite des Zentrums.

 

Symposium: Writing Women's Rights

Im April 2014 veranstaltete die Women’s Library and Information Center Foundation in Kooperation mit der Yeditepe-Üniversität ein Symposium zum Thema "Writing Women's Lives: Auto/Biography, Life Narratives, Myths and Historiography" in Istanbul, das von der Friedrich-Ebert Stiftung unterstützt wurde. Nun wurde ein Buch zum Symposium veröffentlicht, das man als PDF oder Onlinepublikation in türkischer und englischer Sprache unter folgendem Link herunterladen kann.

 

 

   

Kultur im Exil (Dokumentation)

Die Friedrich-Ebert-Stiftung prӓsentiert in Zusammenarbeit mit diyalog und dem Pera Museum die Premiere des Dokumentarfilms In the Dark Times von Sabine Küper-Büsch und Thomas Büsch. Diese findet am 15. Juni um 18 Uhr im Pera Museum statt. Anschließend gibt es einen kurzen Beitrag der Protagonisten und Filmemacher sowie einen Empfang, bei welchem es die Möglichkeit gibt, mit diesen ins Gesprӓch zu kommen.  

Der Film begleitet syrische Künstler_Innen bei Ihrem Kampf um den Aufbau einer neuen syrischen Identitӓt im Exil. Der Film zeigt ihre beeindruckenden Film-, Musik- und Theaterproduktionen in Istanbul und Amman, in denen sich die Protagonisten auf die Suche nach einer aufstrebenden, unabhӓngigen syrischen Vision von Freiheit und Anerkennung begeben. Der Film arbeitet mit Bertolt Brecht Zitaten, welche als Methapher für einen Aufruf zur globalen Solidaritӓt dienen. 

Den Trailer zur Veranstaltung können Sie sich auf dieser Seite anschauen. Weitere Informationen zu der Veranstaltung finden Sie hier

 
 

 


 

#EuropeCalling

Finanzkrise, Wirtschaftskrise, Flüchtlingskrise: Eine "Krise” nach der anderen polarisiert die Debatten in Europa. Ihre Auswirkungen führten zu einem Verlust des Vertrauens darauf, dass die Institution Europäsche Union und ihre Mitgliedsstaaten in der Lage sind, gemeinsame, solidarische Lösungen für die aktuellen Probleme zu finden.

Es ist an der Zeit zu fragen: Was hält Europa zusammen? Was vereint uns? Mit welchen innovativen, europäischen Strategien kann man dem Pessismus und der schwindenden Legitimationsgrundlage der Institutionen entgegentreten?

Mit dem Projekt Europe Calling möchte die Friedrich-Ebert-Stiftung diese Probelme angehen und diskutieren. Die Konferenzen zum Thema mit verschiedenen Schwerpunkten finden in Brüssel (24. Februar), Zagreb ( 24. Mai), Athen (2. Juni), Düsseldorf (16. Juni) und Berlin (20. Juni) statt. Europe Calling bringt Ideen für ein soziales, faires und freies Europa zusammen. Machen Sie mit und bringen Sie sich ein!

Mehr Informationen zum Projekt finden Sie hier.

Abschluss des Projekts zur Europäischen Ostpolitik

Das 2013 gestartete internationale FES-Projekt zur Europäischen Ostpolitik wurde mit dem Policy Paper A shared European Home: The European Union, Russia and the Eastern Partnership zum Abschluss gebracht. Weitere Informationen hierzu: 

The conflict in and around Ukraine has called into question the premises of the EU's Eastern Policy. In a new FES Perspective, eleven authors from the EU, Georgia, Russia and Ukraine advocate for a pragmatic policy of the EU vis-à-vis its eastern neighbours: The deep crisis in EU-Russia relations should not prevent Brussels from seeking cooperation in areas where mutual interests coincide. Opportunities exist in the economic sphere, in technical and scientific cooperation, in civil society exchange, and in global politics. Economic cooperation is especially important in this regard: The interdepence between the EU and Russia could not prevent the conflict, but it played its role in preventing worse scenarios. Trade and mutual investments do not form a "magic wand" that guarantees friendly relations or modernization - but they can be seen as a "safety net" that should not be given up, and should be strengthened again as soon as the oppportunity arises.

The FES Perspective authored by Elena Alekseenkova, Henrik Hallgren, Hiski Haukkala, Felix Hett, Anna Maria Kellner, Igor Lyubashenko, Florence Mardirossian, Tatiana Romanova, Tornike Sharashenidze, Maryna Vorotnyuk, and Julia Wanninger.

Das vollständige Policy Paper in englischer Sprache finden Sie hier.

Grundlage des Papers bildet das Szenarien-Projekt The EU and the East in 2030, welches zwischen 2013/14 in insgesamt 13 Städten vorgestellt wurde. Den vollständigen Projektbericht finden Sie hier. 

 Konferenz: Leiharbeit in Deutschland und der Türkei

Im türkischen Parlament wurde gerade ein Gesetzesentwurf vearschiedet, der die rechtliche Grundlage von Leiharbeit in der Türkei grundlegend reformieren soll. Um die mit dem Gesetz einhergehenden Verӓnderungen besser einschӓtzen zu können, trafen sich am 17 Mai 2016 Vertreter der Birleşik-Metal-Iş-Gewerkschaft mit Akademiker_Innen, Journalist_Innen und Abgeordnet_Innen in Istanbul. Als Gastredner der Veranstaltung informierte Herr Dr. Jürgen Ulber, Jurist im Vorstand der IG Metall, über die Gesetzeslage bezüglich Leiharbeit und die Siutation von Leiharbeitern in Deutschland. Dem Vortrag folgte eine angeregte Diskussion über die Problematik von Leiharbeit und die Frage, wie Gewerkschaften und Abgeordnete auf das geplante Gesetz reagieren sollten und Leiharbeiter_Innen in ihren Rechten stӓrken können. 

Konferenz: Krieg und Migration in Gaziantep 

Die Konferenz Krieg und Migration in der Grenzregion fand am Freitag, 30.04.2016 in Gaziantep statt. Bei der Konferenz, die wir mit unserer Partnerorganisation Kirkayak Kultur organisiert haben, kamen Vertreter_innen verschiedener türkischer, syrischer und internationaler NGOs zusammen und debattierten zur aktuellen Einwanderungssituation in der Region. Gaziantep ist bei diesem Thema sowohl als Grenzstadt, als auch als Ort, wo viele Geflüchtete aus dem Krieg Schutz suchen, besonders bedeutsam. Während der Veranstaltung wurden aktuelle Herausforderungen und Lösungsansätze insbesondere aus der Sicht der Hilforganisationen Vorort diskutiert und Netzwerke gebildet. Anschließend an die Veranstaltung wurden fünf Arbeitsgruppen zu den Themen Bildung, Frauen, Medien, Kinder und Gesundheit gebildet, um intensiver miteinander zu kooperieren.  

 

Workshop: Kommunalpolitik

SODEM (Sosyal Demokrat Belediyeler Derneği - Vereinigung sozialdemokratischer Kommunen)  veranstaltete am 19.04.2016 einen Workshop zum Thema Kommunalpolitik. Hierbei sollten durch verschiedene Referent_Innen und ihre Vorträge neue Impulse und Informationen zu kommunalpolitischen Themen gegeben werden. Teilnnehmer_innen waren Bürgermeister_innen aus verschiedenen Städten und Stadtbezirken des Landes. Gastredner waren unter anderem der ehemelige Bürgermeister der Stadt Hannover Dr. Herbert Schmalstieg und der bekannte Journalist/Kolumnist Kadri Gürsel. 

 

 
 

Konferenz: "Soziale Arbeit neu Denken - Migration und Migrationspolitiken in Bewegung"

Internationale Konferenz "Soziale Arbeit neu Denken - Migration und Migrationspolitiken in Bewegung" am 11. - 12. März 2016 in Şişli Kent Kültür Merkezi İstanbul. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Am ersten Tag wird deutsch-     türkische Simuntanübersetzung angeboten. Nähere İnformationen zum Programm finden Sie hier

 

 

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Konferenz: "Finanzierung und Transparenz in der Türkei"

Transparency International veranstaltet mit Unterstützung der Friedrich-Ebert-Stiftung und in Zusammenarbeit mit GONG Kroatien und Transparency International Bulgarien eine Konferenz zum Thema “Transparenz in der Politik”, indem unter anderem Prof. Dr. Ömer Faruk Gençkaya die "Finanzierung und Transparenz der Politik in der Türkei beleuchten wird. Auf dieser Konferenz wird zudem der Bericht zur “Transparenz der Politik” vorgestellt.

Die Konferenz wird am 17. Dezember 2015 zwischen 09:30-13:30 Uhr im HiltonSA Ankara Hotel stattfinden. Nähere Informationen zum Konferenzprogramm und die Website der "Transparenz in der Politik”-Kampagne können Sie über die angegebenen Links erfahren. Die Konferenz wird von einer Türkisch-Englisch Simultanübersetzung begleitet.

Für die Teilnahme an der Konferenz melden Sie sich bitte über d.oguz@seffaflik.org oder unter der Telefonnumer 0212 240 52 810212 240 52 81.

 


 

Symposium: "Türkisch-Deutsches Netzwerk in der Türkei"

Der Deutsch-Türkische Verein für Kulturelle Zusammenarbeit veranstaltet gemeinsam mit der Fakultät für Bildungswissenschaften der Çukurova Universität Adana, dem Goethe Institut Ankara und dem DAAD ein Symposium zum Thema "Türkisch-Deutsches Netzwerk in der Türkei".An diesem Symposium werden die Friedrich-Ebert-Stiftung, die Heinrich Böll Stiftung, die Friedrich Naumann Stiftung und das Orient Institut teilnehmen und über die eigene Arbeit in der Türkei sowie über mögliche Stipendien in Deutschland informieren.

Das Symposium findet am 17. Dezember 2015 um 13:00 Uhr im Mithat Özsan Saal der Çukurova Universität statt. Für das vollständige Programm klicken Sie bitte hier.


 

 

 

Publikation: "Jenseits von Lampedusa. Flucht und Migration im Nahen Osten und Nordafrika"

Die meisten der nach Europa kommenden Flüchtlinge haben auf ihrem Weg nach Europa bereits die Staaten Nordafrikas und des Nahen Ostens durchquert. In dieser Publikation wird untersucht, wie einige dieser Staaten mit Fragen zu Migration und Flucht und aktuellen Herausforderungen umgehen. Für die vollständige Veröffentlichung aus der Reihe "Internationale Politikanalyse" klicken Sie hier

 

 

 


 

 

 

Internationale Konferenz: "Eine Zerstörte Zivilisation: Der Reichtum von Nicht-Muslimen in der spät osmanischen Periode und der frühen republikanischen Ära"

Die Hrant Dink Foundation organisiert in Zusammenarbeit mit der Istanbul Bilgi Universität, Boğaziçi Universität Fachbereich für Geschichte und Sabancı Universität sowie mit Unterstützung der Friedrich-Ebert-Stiftung Türkei eine internationale Konferenz, in der sozio-ökonomische Transformationsprozesse und Politik, die auf Nicht-Muslime während der späten osmanischen und frühen republikanischen Ära abzielen, aus interdisziplinärer Perspektive untersucht werden. 

Die Konferenz findet vom 20.-21. November (Freitag-Samstag) im Albert Long Saal auf dem Südkampus der Boğaziçi Universität statt.  

Das Konferenzprogramm und einführende Informationen finden Sie über die markierten Links. Eine Türkisch-Englisch Simultanübersetzung wird während der Konferenz zur Verfügung gestellt. 

Die Konferenz wird live auf der Homepage der Hrant Dink Stiftung übertragen: www.hrantdink.org.


 

Internationale Konferenz: "A New Middle East: Persistent Authoritarianism(s) or Prospects for Democratization?"

Die Friedrich-Ebert-Stiftung Istanbul veranstaltet gemeinsam mit dem Institut für Politikwissenschaft und Internationale Beziehungen der Marmara Universität eine internationale Konferenz, in der die Entwicklungen des Nahen Ostens und der Türkei erörtert werden. Die Konferenz findet am 7.-8. November (Samstag-Sonntag) im Istanbul Martı Hotel in Taksim statt.

Die Konferenzsprache wird ausschliesslich Englisch sein. Auf das Konferenzprogramm, die Biographien der Referenten sowie die Zusammenfassungen der Präsentationen können Sie über die angegebenen Links zugreifen.

Auf Grund von Platzmangel ist eine Voranmeldung per E-Mail an anewmiddleeastconference@gmail.com erforderlich. Bitte geben Sie an, an welchen Tagen Sie an der Konferenz teilnehmen möchten.

 

 

Publikation: Eine Wahlanalyse der Parlamentswahlen am 1. November 2015

Die Wähler haben sich für Stabilität unter einem autoritären System entschieden - so das Ergebnis der Wahlanalyse der Parlamentswahlen am 1. November 2015. Für die vollständige Analyse klicken Sie hier.

 

 

 

Internationale Konferenz: "Knowledge and Power in Gender and Women Studies" 

Die internationale Konferenz Knowledge and Power in Gender and Women Studies wurde anlässlich des 20. Geburtstags des Gender and Women's Studies Program an der Middle East Technical University Ankara mit Unterstützung der Friedrich-Ebert-Stiftung, des Königreichs Niederlande und der Türkischen Organisation für Sozialwissenschaften veranstaltet.

Die Konferenz war ein Teil des Projekts Building Bridges within the Gender and Women’s Studies Community in Turkey. In diesem Sinne zielte sie darauf ab, Wissenschaftler_innen, Forscher_innen und Aktivist_innen verschiedener Disziplinen und Generationen zum Erfahrungsaustausch und Austausch von Ideen zusammen zu bringen. 

Die Konferenz begann am Freitag, den 9. Oktober 2015, mit großem Enthusiasmus auf Seiten der Teilnehmenden und fruchtbaren Diskussionen. Am Samstag musste die Konferenz jedoch abgebrochen werden, wie es in einem Statement der Teilnehmenden ausgeführt wird:

“Aufgrund der grausamen Bombenangriffe auf die Friedensdemonstration [in Ankara], die zahlreiche Tote und Verletzte zur Folge hatten, haben wir uns mit Bedauern entschlossen, den Rest des Konferenzprogramms nicht durchzuführen. Wir lehnen die zunehmende Gesetzlosigkeit, Straflosigkeit und Provokation ab, die versuchen, unseren Kampf für Frieden, Gleichheit und Dialog in unserer aufgewühlten Region zu unterdrücken. Unsere Herzen sind in diesem Moment der Trauer bei denen, die ihr Leben gelassen haben, bei den Verwundeten und bei ihren Familien. 

Obwohl wir unsere Konferenz, welche wir mit großem Einsatz vorbereitet hatten, abrupt abgebrochen haben, werden wir weiterhin entschlossen für Demokratie, Frieden, Gerechtigkeit und Gleichstellung für alle eintreten.” 

Für den vollständigen Bericht zur Konferenz klicken Sie hier

 

 

90 Jahre Friedrich-Ebert-Stiftung

Am 2. März feierte die Friedrich-Ebert-Stiftung ihren 90. Geburtstag. Ein Video zu den Feierlichkeiten finden Sie hier.

 

 

 

 

Safak Pavey über Gewalt gegen Frauen

Die Menschrechtlerin und Abgeordnete im türkischen  Parlament für die CHP (Republikanische Volkspartei) Şafak Pavey, äußert sich innerhalb eines Videostatements über  die Gewalt gegen Frauen in der Türkei.
Das von ihr gemachte Statement auf Englisch, welches von der IPG (Internationale Politik und Gesellschaft) bereitgestellt wird, kann hier abgerufen werden.
 
 

,,Die Ukraine-Krise und ihre Auswirkungen auf die Türkei’’

Die Friedrich-Ebert-Stiftung hat in Zusammenarbeit mit dem Yaşar Universität Mittelmeer Forschungsinsitut (Akdeniz Araştırma Merkezi) am 20. April in Izmir ein Panel mit dem Titel  ,,Die Ukraine-Krise und ihre Auswirkungen auf die Türkei’’ organisiert. Die Referenten des Panels waren Eka Tkeshelashvili (ehemalige georgische Auβenministerin und Vorsitzende des Georgischen Instituts für Strategische Studien), Maryna Vorotnyuk (Forscherin des Nationalen Instituts für Strategische Studien in der Ukraine), Sergey Utkin (Vorsitzende der Abteilung für Strategische Bewertung bei dem Zentrum für Situationsanalyse bei der Russischen Akademie für Wissenschaften) und Alev Kılıç, (ehemaliger Botschafter und Vorsitzender des Zentrums für Eurasien Studien (AVIM). Hier können Sie auf das Panelprogramm zugreifen.

 

90 Jahre Friedrich-Ebert-Stiftung

Am 2. März feierte die Friedrich-Ebert-Stiftung in Berlin ihr 90-jähriges Bestehen. Damit ist sie die traditionsreichste politische Stiftung in Deutschland. Sie entstand 1925 aus der bitteren Einsicht des ersten demokratisch gewählten Reichspräsidenten - Friedrich Ebert - dass es in der Weimarer Zeit nicht gelungen war, die Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger von den Werten der Demokratie zu überzeugen. „Demokratie braucht Demokraten“ – dieses politisches Vermächtnis Ebertsbestimmt bis heute die Arbeit der FES, besonders in ihrer politischen Bildungsarbeit und der Begabtenförderung.

Bei der Festveranstaltung würdigteBundespräsident Joachim Gauck die Arbeit aller politischen Stiftungen in Deutschland und insbesondere der FES, die durch ihr weltweites Engagement „längst zu einer international geachteten Institution“ geworden sei.
Auch Aleksander Kwaśniewski, der frühere Staatspräsident Polens sagte, die FES habe im Transformationsprozess der mittel- und osteuropäischen Ländern eine besondere Rolle gespielt und müsse diesen Weg auch in Zukunft weiterverfolgen. 

 

 


Diskussionsveranstaltung Säkularismus in Türkei

Am 7. März 2015 lud die Friedrich-Ebert-Stiftung Türkei gemeinsam mit dem Karl-Renner-Institut (Österreich) und ihrem türkischen Partner SODEV zur international besetzten Konferenz unter dem Thema „Das Jahrhunderproblem: Religion/ Politik“ ein. Eröffnet wurde die Konferenz von Murat Karayalçın, dem Vorsitzenden der CHP in Istanbul. Er drängte angesichts der anstehenden Parlamentswahlen im Juni diesen Jahres auf eine strenge Auslegung des Laizismus, die Trennung von Staat und Religion, und kritisierte damit die aktuelle türkische Regierung.

Im Anschluss daran diskutierten unter der Morderation von Aydın Cıngı, dem ehemaligen Vorsitzenden von SODEV, Hannes Swoboda, ehemaliger Vorsitzender der Fraktion der Progressiven Allianz im Europaparlament, Prof. Sieglinde Rosenberger von der Universität Wien und Marie-Rose Koro, Auslandsvertreterin der Parti Socialiste über das Verhältnis von Religion und Politik in Europa und der Türkei im Speziellen. Dabei wurde auch die Position der CHP in Bezug auf dieses Thema beleuchtet und kritisch hinterfragt.

In der zweiten Diskussionsrunde saßen sich der Journalist Necdet Saraç, Prof. Mehmet Bekaroğlu, der stellvertretende Vorsitzender der CHP  und Dr. Ayşen Candaş von der Boğaziçi Universität gegenüber. Moderiert wurde diese Runde von Deniz Tansi, ebenfalls von SODEV. Während sich Saraç für eine strikte Trennung von Religion und Politik bzw. Staat aussprach, vertrat Bekaroğlu eine moderatere Position. Seiner Ansicht nach gehöre der İslam zum politischen Geschehen der Türkei. Candaş betonte die Vielfältigkeit der türkischen Gesellschaft und drängte darauf, eben dieser Vielfalt in der Politik mehr Beachtung zu schenken. Candas plädierte vor allem dafür, für die Gewissensfreiheit einzutreten und bestimmte Begrifflichkeiten aus der religiösen Ecke herauszuholen.

Im Anschluss an die Vorträge fand eine rege Diskussion mit dem Publikum statt. Dabei wurde auch die Unterstützung der EU für die AKP-Regierung kritisiert.

 


Veranstaltung: "Das Jahrhunderproblem: Religion/Politik"

Am 7. März 2015 veranstaltet die FES gemeinsam mit der türkischen Partnerorganisation SODEV und dem Karl-Renner-Institut eine internationale Konferenz zu dem Thema "Das Jahrhundertproblem: Religion/Politik". Die Eröffnungsrede wird Murat Karayalçın, der Vorsitzende der CHP in Istanbul halten. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. 

 

 


Offener Brief der IG Metall an den türkischen Ministerpräsidenten

Die deutsche Gewerkschaft IG Metall hat einen offenen Brief an den türkischen Ministerpräsidenten geschrieben, in dem sie gegen das Streikverbot gegen Birlesik Metal-Is protestiert. Den Brief finden Sie hier.

 

 

Veröffentlichung des Global Go To Think Tank Index Reports 

An dieser Stelle möchten wir den Global Go To Think Tank Index Report, der am 22. Januar 2015 erschienen ist, mit Ihnen teilen. Er wurde in verschiedenen Veranstaltungen von 81 Organisationen in 62 Städten und 51 Ländern weltweit präsentiert. Mehr Informationen dazu entnehmen Sie bitte der Pressemitteilung.

Des weiteren gibt es ein kleines Einführungsvideo von Dr. James McGann vom Think Tanks and Civil Societies Program (TTCSP) der University of Pennsylvania.

Das Ziel des Go To Think Tank Index ist es, das Ansehen und den Einfluss von Think Tanks zu verbessern und so zu einem transnationalen und interdisziplinären Netzwerk von exzellenten Organisationen aus dem Bereich Public Policy beizutragen.

Wir freuen uns besonders, dass die Friedrich-Ebert-Stiftung auf dem 12. Platz der Top Think Tanks (Non-US) weltweit gerankt wurde. Insgesamt wurden 6.618 Think Tanks in der Studie untersucht. Der in der Türkei führende Think Tank ist die “Turkish Economic and Social Studies Foundation” (TESEV), die weltweit Platz 42. der Non-US Think Tanks belegt.

 

Lesebuch II auf türkisch erschienen 

Die türkische Übersetzung des Lesebuchs II „Wirtschaft und Soziale Demokratie“ der FES Akademie ist erschienen. Die FES Türkei hatte zuvor das I. (Grundlagen der Sozialen Demokratie) und das III. Buch der Serie (Sozialstaat und Soziale Demokratie) in türkisch veröffentlicht. Wenn Sie Interesse an der gedruckten Version haben, schicken Sie uns Ihre Emailadresse an contac@festr.org. Die pdf-Version der Broschüre finden Sie hier.

 

 

 

 

Weitere Informationen über Veranstaltungen der FES Türkei finden Sie hier.